
Wenn du eine WordPress-Website für dein Unternehmen hast, stehst du früher oder später vor der Frage: Selbst Wartung machen oder Webdesigner beauftragen? In diesem Beitrag zeige ich dir die Unterschiede, erkläre die Schritte für die Selbstwartung und gebe dir einen Überblick über die typischen Kosten einer professionellen Wartung.
Inhaltsverzeichnis
Toggle1. Gegenüberstellung: Selbst Wartung vs. Webdesigner
| Punkt | Selbst Wartung | Webdesigner / Agentur |
|---|---|---|
| Kosten | Niedrig, meist nur Zeitaufwand | Monatliche Wartungsverträge ab 50–150 € / Monat je nach Umfang |
| Kontrolle | Volle Kontrolle, du weißt, was passiert | Weniger Einblick, alles läuft über den Dienstleister |
| Sicherheit | Eigenverantwortung für Updates & Backups | Professionelles Monitoring, regelmäßige Sicherheitschecks |
| Updates & Plugins | Du entscheidest, wann und wie | Automatische Updates und Kompatibilitätstests |
| Zeitaufwand | 30–60 Min. pro Woche | Minimal, du musst nur Briefing geben |
| Fehlerquellen | Updates können Probleme verursachen | Weniger Risiko, Profis wissen, was sie tun |
| SEO & Performance | Du musst selbst prüfen | Webdesigner optimiert Ladezeiten, mobile Darstellung & SEO |
Kurz gesagt: Wenn du wenig Budget hast, kannst du die Wartung selbst machen. Hast du die Ressourcen, ist ein Webdesigner sicherer und stressfreier.
2. Wie du selbst die Website Wartung machen kannst
Wenn du keine andere Möglichkeit hast, kannst du mit ein paar Schritten selbst dafür sorgen, dass deine Website läuft:
Schritt 1: Backups
- Installiere ein Plugin wie UpdraftPlus oder All-in-One WP Migration
- Speichere Backups extern (Cloud oder Festplatte)
- Teste regelmäßig, ob die Backups funktionieren
Schritt 2: Updates
- Prüfe regelmäßig Updates für WordPress, Plugins und Themes
- Update zuerst Plugins, dann Themes, zuletzt WordPress selbst
- Teste nach jedem Update, ob die Seite funktioniert
Schritt 3: Sicherheitsmaßnahmen
- Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Sicherheits-Plugins wie Wordfence installieren
- Regelmäßig Malware-Scan durchführen
Schritt 4: Performance und Content
- Bilder optimieren, unnötige Plugins löschen
- Seitenladezeiten testen (z. B. Google PageSpeed Insights)
- Kontaktinfos, Öffnungszeiten und Angebote aktuell halten
Schritt 5: SEO-Check
- Meta-Titel, Beschreibungen und Überschriften prüfen
- Mobile Darstellung testen
- Google Search Console nutzen
Wenn du noch mehr über die Sichtbarkeit bei Google erfahren willst, sind diese Artikel hilfreich:
- Wie kann ich meine Website bei Google bekannt machen?
- Firma bei Google Maps sichtbar machen
- Warum dein Google Profil nicht rankt
3. Kosten einer professionellen Wartung
Wenn du die Wartung lieber auslagerst, solltest du die Preise kennen:
| Dienstleistung | Typische Kosten |
|---|---|
| Basis-Wartung (Updates + Backups) | 50–250 € / Monat |
| Umfassende Wartung (Updates, Sicherheit, Performance, SEO) | 200–600 € / Monat |
| Einzelne Wartung bei Bedarf | 50–100 € pro Einsatz |
Tipp: Eine Wartung durch Profis lohnt sich vor allem für Firmen, die keine Zeit haben oder eine Website als Umsatzmaschine einsetzen. Wer sehen will, wann seine Website Anfragen bringt, kann hier nachlesen: Wann bringt meine Website Anfragen?
4. Checkliste für die Wahl eines Webdesigners für Wartung
Wenn du die Wartung auslagerst, achte auf:
- Erfahrung mit WordPress & Plugins
- Automatische Updates & Sicherheitsmonitoring
- Transparente Preise & Servicepakete
- Referenzen und Beispiele erfolgreicher Websites
- SEO- & Performance-Know-how
5. Selbst machen oder auslagern – wann lohnt sich was?
- Selbst Wartung machen: Wenn du ein knappes Budget hast und bereit bist, Zeit zu investieren.
- Webdesigner beauftragen: Wenn du Sicherheit, SEO-Optimierung, schnelle Ladezeiten und regelmäßige Pflege willst, ohne dich selbst um Technik zu kümmern.
Ein guter Mittelweg: Du machst einfache Wartung selbst, lässt aber einmal im Jahr den Profi drüberschauen.
6. Weitere Tipps für lokale Firmen
- Social Media ergänzen: Lohnt sich zusätzlich für Reichweite (Social Media vs Google)
- Fehler vermeiden: Viele Websites scheitern wegen veralteter Inhalte oder fehlender Wartung (Daran scheitern 90 % der Webseiten)
- Kosten planen: Wer eine neue Website plant, sollte sich über Preise informieren (Was kostet eine Website 2026?)
7. Fazit
Die Entscheidung zwischen Website Wartung selbst machen (WordPress) oder durch einen Webdesigner hängt von Budget, Zeit und Sicherheitsbedürfnis ab.
- Selbstwartung ist machbar, kostet vor allem Zeit und etwas Lernbereitschaft.
- Profis bieten Sicherheit, Performance und SEO-Optimierung, kosten aber monatlich.
Wenn du gerade überlegst, wie du deine Website in Top-Form bringst, kannst du entweder eine kostenfreie Website-Analyse anfordern oder direkt ein Beratungsgespräch für eine neue Website buchen. So findest du den besten Weg für dein Unternehmen – stressfrei und professionell.
