
Sie sind Geschäftsführer, Unternehmer oder Freiberufler in Hannover und möchten eine Website in Hannover erstellen? Dann stehen Sie vor einer grundlegenden Entscheidung: Sollen Sie Ihre Website selbst erstellen oder einen professionellen Webdesigner beauftragen?
Diese Frage stellen sich täglich hunderte Unternehmer in Hannover. Die Antwort ist nicht einfach – sie hängt von Ihren Zielen, Ihrem Budget und Ihrer Zeit ab. In diesem Leitfaden werden wir beide Wege detailliert beleuchten und Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Inhaltsverzeichnis
ToggleWebsite erstellen in Hannover – Aber wie?
Hannover ist eine dynamische Wirtschaftsmetropole mit über 500.000 Einwohnern. Der Markt ist kompetitiv – ob Sie eine Zahnarztpraxis, einen Einzelhandelsbetrieb, eine Agentur oder einen Handwerksbetrieb führen, eine professionelle Online-Präsenz ist heute nicht mehr optional, sondern essentiell.
Die gute Nachricht: Es gibt mehr Optionen als je zuvor. Die schlechte Nachricht: Nicht alle führen zu den gleichen Ergebnissen.
Website selbst erstellen: DIY-Ansatz
Was ist DIY beim Website-Bau?
DIY (Do-It-Yourself) bedeutet, dass Sie Ihre Website selbst erstellen. Dies geschieht meist mit Page-Builder-Systemen wie Wix, Squarespace, WordPress.com oder ähnlichen Plattformen. Sie benötigen keine Programmierkenntnisse – alles funktioniert über visuelle Bausteine und Vorlagen.
Beliebte DIY-Plattformen für Hannover Unternehmen
WordPress.com
- Einfachste Installation
- Tausende kostenlose & bezahlte Themes
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Ideal für: Blogs, kleine Unternehmen, Startups
Wix
- Sehr intuitive Bedienung
- Guter Kundensupport
- Eingebaute SEO-Tools
- Ideal für: Einzelunternehmer, Designer, kleine Handwerksbetriebe
Squarespace
- Extrem schöne Templates
- Modern und trendy
- Guter E-Commerce Support
- Ideal für: Kreative Unternehmen, Online-Shops
Shopify
- Spezialisiert auf E-Commerce
- Starke Sales-Tools integriert
- Viele Apps und Erweiterungen
- Ideal für: Online-Shops, Verkäufer
Jimdo
- Deutsche Plattform
- Künstliche Intelligenz hilft beim Design
- Kostenlos mit Einschränkungen
- Ideal für: Kleine Unternehmen, kostenbewusst
Schritt-für-Schritt: Wie Sie selbst eine Website erstellen in Hannover
Schritt 1: Plattform wählen Überlegen Sie, was Sie brauchen. Brauchen Sie einen Shop? Dann Shopify oder WooCommerce. Nur ein Informations-Portal? Dann WordPress.com oder Wix. Diese Entscheidung ist fundamental.
Schritt 2: Domain registrieren Die Domain ist Ihre Internetadresse (z.B. www.mein-handwerk-hannover.de). Sie können diese bei der Plattform oder bei einem separaten Anbieter wie GoDaddy registrieren. Pro-Tipp: Nutzen Sie lokale Keywords! „Ihre-branche-hannover.de“ hat SEO-Vorteile.
Schritt 3: Template auswählen Wählen Sie ein Design-Template, das zu Ihrem Unternehmen passt. Nicht zu bunt, nicht zu langweilig. Professionell und vertrauenerweckend sollte es sein.
Schritt 4: Inhalte erstellen Dies ist der zeitaufwendigste Schritt. Schreiben Sie aussagekräftige Texte über Ihr Unternehmen, Ihre Services, Ihr Angebot. Laden Sie hochwertige Fotos hoch. Erstellen Sie eine überzeugende „Über uns“ Seite.
Schritt 5: Wichtige Seiten hinzufügen
- Homepage
- Über uns
- Leistungen/Produkte
- Preise (optional)
- Blog (für SEO)
- Kontakt
- Impressum
- Datenschutzerklärung
Schritt 6: SEO-Grundlagen umsetzen Meta-Tags, Keywords, Alt-Texte bei Bildern, interne Links. Das ist wichtig für Google.
Schritt 7: Testen & veröffentlichen Testen Sie alles: Links, Formulare, mobile Ansicht, Ladezeit. Dann live gehen!
Website von Webdesigner erstellen lassen
Was macht ein professioneller Webdesigner?
Ein Webdesigner macht nicht einfach nur „eine Website“. Ein guter Webdesigner:
- Strategiert mit Ihnen: Was sind Ihre Geschäftsziele? Wer ist Ihre Zielgruppe? Welche Probleme soll die Website lösen?
- Designt individuelle Lösungen: Nicht Massenvorlagen, sondern spezifisch auf Ihr Unternehmen zugeschnitten
- Optimiert für SEO: Die Website wird so gebaut, dass Google Sie findet
- Optimiert für Konversion: Ziel ist nicht nur Besucher, sondern Anfragen/Verkäufe
- Entwickelt technisch sauber: Schnelle Ladezeiten, responsive Design, sichere Struktur
- Bietet Support: Nach dem Launch Wartung, Updates, Anpassungen
Der Prozess beim professionellen Webdesigner
Phase 1: Strategie & Briefing (1-2 Wochen) Ein guter Designer stellt viele Fragen: Wer ist Ihre Zielgruppe? Was ist Ihr Hauptziel? Welche Konkurrenten gibt es? Was macht Sie besonders? Dies ist nicht Zeitverschwendung – es ist die Grundlage für Erfolg.
Phase 2: Konzept & Wireframes (2-3 Wochen) Der Designer zeigt Ihnen zunächst schwarzweiße Skizzen (Wireframes) – wie die Website strukturiert wird, wo Elemente platziert sind. Das ist einfacher zu ändern als ein finales Design.
Phase 3: Design (2-4 Wochen) Jetzt wird’s visuell. Der Designer erstellt farbige, detaillierte Designs. Oft werden mehrere Varianten gezeigt. Sie geben Feedback, es wird angepasst.
Phase 4: Entwicklung (2-6 Wochen) Der Code wird geschrieben. Die Website wird auf dem Server aufgebaut. Alle Funktionen werden implementiert (Kontaktformular, Bildergalerie, etc.). SEO wird eingebaut.
Phase 5: Tests & Optimierung (1-2 Wochen) Tests auf allen Browsern, Geräten, Ladegeschwindigkeit. Bug-Fixes. Letzte SEO-Optimierungen.
Phase 6: Launch & Training (1 Woche) Die Website geht live. Der Designer zeigt Ihnen, wie Sie alles verwalten, Inhalte aktualisieren, etc.
Phase 7: Support & Wartung (Fortlaufend) Nach dem Launch gibt es oft einen Support-Zeitraum (z.B. 3 Monate kostenfrei). Danach: monatliche Wartung, Updates, Sicherheit.
Kostenvergleich: Selbst machen vs. Webdesigner
DIY-Website: Realistische Kosten
Szenario: Kleine Website für Handwerksbetrieb/Freiberufler
| Position | Kosten |
|---|---|
| Domain (1 Jahr) | 12-20€ |
| Hosting/Plattform (jährlich) | 60-300€ |
| Theme/Template (einmalig) | 0-80€ |
| Plugins/Erweiterungen | 0-100€/Jahr |
| Ihre Arbeitszeit (40-80 Stunden à 25€/Std) | 1.000-2.000€ |
| Gesamtjahreskosten Jahr 1 | 1.072-2.400€ |
| Gesamtjahreskosten Jahr 2+ | 72-400€ |
Realistisch sprechen wir von:
- Zeitaufwand: 40-100 Stunden
- Finanzielle Kosten: 72-400€ pro Jahr
- ABER: Ihre Zeit ist nicht umsonst!
Webdesigner-Website: Realistische Kosten
Szenario: Professionelle Website vom Designer
| Position | Kosten |
|---|---|
| Strategiephase & Briefing | 0-500€ |
| Design & Wireframes | 800-2.500€ |
| Entwicklung/Programmierung | 1.500-5.000€ |
| Content (Text, Fotos) | 500-2.000€ |
| SEO-Optimierung | 500-1.500€ |
| Testing & Launch | 300-1.000€ |
| Gesamtkosten (Projekt) | 4.000-12.500€ |
| Jährliche Wartung/Support | 500-2.000€/Jahr |
Realistische Einordnung:
- Micro-Budget (Solo-Designer): 2.000-4.000€
- Standard (professionelle Agentur): 5.000-10.000€
- Premium (spezialisierte Agentur): 10.000-25.000€+
ROI-Betrachtung
Die entscheidende Frage: Zahlt sich die Investition aus?
Beispiel 1: Zahnarztpraxis Hannover
- DIY-Website: 1.500€ + Ihre Zeit
- Designer-Website: 7.000€
- Differenz: 5.500€
Aber: Die Designer-Website könnte:
- 50% mehr Patienten-Anfragen generieren
- Besseres Google-Ranking haben
- Professioneller wirken (Vertrauensaufbau)
- Zeit für Kerngeschäft sparen
Effekt: Wenn die Website 20 zusätzliche Patienten/Jahr bringt = 20.000€+ Umsatz, hat sich die Investition in Wochen amortisiert.
Qualitätsunterschiede und deren Auswirkungen
Der sichtbare Unterschied
DIY-Website:
- Oft erkennbar ein Standard-Template
- Design kann unprofessionell wirken
- Manchmal unruhig oder unübersichtlich
- Responsive Design funktioniert, aber nicht optimal
Designer-Website:
- Individuell und maßgeschneidert
- Professionell und vertrauenswürdig
- Klare Struktur und intuitive Navigation
- Perfekt auf Mobilgeräten
Der unsichtbare Unterschied (Aber wichtig!)
SEO-Optimierung:
- DIY: Oft mangelhaft. Basic Keywords, keine Struktur, schlechte interne Verlinkung
- Designer: Professionell aufgebaut. Keywords recherchiert, Struktur optimiert, technisches SEO sauber
Ladegeschwindigkeit:
- DIY: Oft langsam (viele Plugins, schlechte Bildoptimierung)
- Designer: Optimiert für Geschwindigkeit (wichtig für Google-Ranking!)
Sicherheit:
- DIY: Anfällig für Hacks, veraltete Plugins
- Designer: Sicherheits-Updates, SSL-Zertifikat, regelmäßige Backups
Conversion-Optimierung:
- DIY: „Schöne“ Website, aber keine Strategie für Anfragen/Verkäufe
- Designer: Call-to-Action platziert, Vertrauen aufgebaut, psychologische Elemente genutzt
(mögliche) Konsequenzen
| Faktor | DIY | Designer |
|---|---|---|
| Google-Ranking | Schwach | Stark |
| Vertrauen bei Besuchern | Mittel | Hoch |
| Konversions-Rate | 0,5-1% | 2-5% |
| Mobile-Usability | OK | Perfekt |
| Support/Wartung | Sie selbst | Profi |
Vor- und Nachteile im Detail
DIY-Website: Vorteile
Kosteneffizient Sie sparen die Designer-Gebühren. Jahreskosten: oft unter 100€ (wenn Sie Ihre Arbeitszeit nicht rechnen).
Volle Kontrolle Alles ist in Ihrer Hand. Wollen Sie etwas ändern? Sie tun es sofort, ohne auf den Designer zu warten.
Schnell online Innerhalb von Wochen kann die Website live gehen. Keine langen Prozesse, keine Meetings.
Lerneffekt Sie verstehen, wie Ihre Website funktioniert. Das gibt Sicherheit.
Keine Abhängigkeit Sie sind nicht abhängig von einem Designer. Falls er nicht erreichbar ist, können Sie selbst agieren.
DIY-Website: Nachteile
Zeitaufwand 40-100 Stunden sind realistisch. Das ist oft unterschätzt. Ihre Arbeitszeit kostet Geld!
Mangelnde Professionalität Templates sehen oft generisch aus. Viele Konkurrenten nutzen die gleichen Designs.
SEO-Defizite Oft wird SEO nicht richtig umgesetzt. Das bedeutet: Google findet Sie nicht. Besucher bleiben aus.
Weniger Konversionen Ohne strategisches Design konvertieren Besucher schlechter in Anfragen/Verkäufe.
Technische Probleme Ladezeit, Fehler, Bugs – Sie müssen selbst debuggen. Das kann frustrierend sein.
Keine professionelle Beratung Sie optimieren „ins Blaue hinein“. Oft sind die Ergebnisse suboptimal.
Webdesigner-Website: Vorteile
Professionelles Ergebnis Die Website sieht gut aus, wirkt vertrauenswürdig, unterscheidet sich von der Konkurrenz.
SEO vom Start Der Designer baut SEO ein. Das bedeutet: bessere Chancen auf Google-Platz 1 in Hannover.
Zeitsparnis Sie müssen sich nicht selbst einarbeiten. Ihr Designer macht die Arbeit – Sie können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Strategie & Beratung Ein guter Designer analysiert Ihre Zielgruppe, Konkurrenz, Ziele. Das Ergebnis ist strategisch durchdacht.
Conversion-Optimierung Professionelle Platzierung von Call-to-Actions, psychologische Elemente, Vertrauenssignale.
Wartung & Support Nach dem Launch kümmert sich der Designer um Updates, Sicherheit, Bugs.
Zukunftssicherheit Die Website ist zukunftsfähig, erweiterbar, wartbar.
Webdesigner-Website: Nachteile
Höhere Kosten 5.000-25.000€ ist eine echte Investition. Für Startups oft eine Hürde.
Längerer Prozess Vom Start bis zur Live-Website: 3-6 Monate. Das erfordert Geduld und klare Kommunikation.
Abhängigkeit Sie verlassen sich auf den Designer. Falls er nicht mehr erreichbar ist, kann’s problematisch werden.
Änderungen kosten Zeit Möchten Sie etwas ändern? Der Designer muss es machen – das kann Wochen dauern.
Nicht immer bessere Ergebnisse Auch Designer können schlecht arbeiten. Die Wahl des richtigen Designers ist entscheidend!
Zwangspausen zwischen Versionen Sie können nicht täglich kleine Tweaks machen. Alles geht über den Designer.
Worauf Sie bei DIY-Websites achten sollten
Wenn Sie sich entscheiden, selbst eine Website zu erstellen, beachten Sie diese kritischen Punkte:
1. SEO von Anfang an
Das ist das größte Problem bei DIY-Websites! Viele nutzen Template-Texte oder schreiben einfach drauf los, ohne an Keywords zu denken.
Was Sie tun sollten:
- Führen Sie eine Keyword-Recherche durch (Google Keyword Planner, kostenlos)
- Nutzen Sie lokale Keywords: „Ihr-Service Hannover“, „Ihr-Service Mitte-Hannover“, etc.
- Schreiben Sie Meta-Beschreibungen für jede Seite (160 Zeichen)
- Erstellen Sie Alt-Text für Bilder
- Verlinken Sie intern zwischen Seiten
- Schreiben Sie mindestens einen Blog-Post pro Monat
Tool-Empfehlung: Yoast SEO Plugin (kostenlos, 10€ für Premium)
2. Mobile-Optimierung
60%+ der Nutzer kommen via Handy. Wenn Ihre Website auf dem Handy schlecht aussieht, verlieren Sie Besucher.
Was Sie tun sollten:
- Testet Sie Ihre Website auf iPhone, Android, Tablet
- Links sollten groß genug zum Klicken sein (mindestens 44×44 Pixel)
- Text sollte gut lesbar sein
- Bilder sollten skalieren
- Die meisten modernen Plattformen (Wix, WordPress) machen das automatisch
Test: Google PageSpeed Insights (kostenlos)
3. Schnelle Ladezeiten
Google bevorzugt schnelle Websites. Wenn Ihre Website 5 Sekunden zum Laden braucht, verlieren Sie Besucher UND Rankings.
Was Sie tun sollten:
- Optimieren Sie Bilder (nicht größer als nötig)
- Verwenden Sie einen guten Hosting-Anbieter (nicht zu billig!)
- Nutzen Sie Caching
- Entfernen Sie unnötige Plugins
- Testen Sie regelmäßig
Tool: Google PageSpeed Insights oder GTmetrix (kostenlos)
4. Sicherheit
Gehackte Websites verlieren Rankings UND Vertrauen.
Was Sie tun sollten:
- Verwenden Sie sichere Passwörter (nicht „123456“!)
- Halten Sie Ihr System aktuell (Updates!)
- Verwenden Sie ein SSL-Zertifikat (https://, nicht http://)
- Machen Sie regelmäßige Backups
- Verwenden Sie seriöse Plugins/Themes
5. Professionelle Inhalte
Die beste Website hilft nicht, wenn die Inhalte mangelhaft sind.
Was Sie tun sollten:
- Schreiben Sie aussagekräftige Texte (nicht zu lang, nicht zu kurz)
- Verwenden Sie hochwertige Fotos (nicht Stock-Fotos von Konkurrenten)
- Seien Sie authentisch und ehrlich
- Erzählen Sie Ihre Geschichte
- Beantworten Sie Fragen, die Kunden haben
- Verwenden Sie klare Überschriften und Gliederungen
6. Call-to-Actions
Eine Website ohne CTA ist wie ein Geschäft ohne Verkäufer. Besucher wissen nicht, was Sie möchten.
Was Sie tun sollten:
- Platzieren Sie deutliche Buttons: „Jetzt Kontakt aufnehmen“, „Termin buchen“, „Kostenloser Katalog“
- Verwenden Sie Farben, die auffallen
- Platzieren Sie CTAs mehrfach auf der Seite (oben, Mitte, unten)
- Machen Sie es einfach (nicht zu viele Schritte zum Kontakt)
Worauf Sie bei Webdesignern achten sollten
Nicht alle Webdesigner sind gleich. Worauf sollten Sie achten?
1. Portfolio und Referenzen
Fragen Sie:
- Können Sie mir Websites zeigen, die Sie erstellt haben?
- Kann ich mit den Kunden sprechen?
- Haben Sie Erfahrung mit meiner Branche?
Rote Flaggen:
- Keine Referenzen verfügbar
- Alle Websites sehen identisch aus
- Nur alte, veraltete Projekte
Gutes Zeichen:
- Vielfältiges, modernes Portfolio
- Glückliche Referenz-Kunden
- Designer spricht die Sprache Ihrer Branche
2. SEO-Kompetenz
Fragen Sie:
- Wie optimiert Ihr Websites für Suchmaschinen?
- Machen Sie eine Keyword-Recherche?
- Wie stellen Sie sicher, dass die Website auf Google rankt?
- Bieten Sie SEO-Support nach dem Launch?
Rote Flaggen:
- Designer kennt SEO nicht oder sagt „Das ist optional“
- Keine Keyword-Strategie
- „Wir machen SEO später“
Gutes Zeichen:
- Designer spricht über SEO von Anfang an
- Zeigt Beispiele von Websites, die gut ranken
- Bietet SEO-Service oder Beratung
3. Kommunikation und Prozess
Fragen Sie:
- Wie verläuft der Prozess? (Schritte, Timeline)
- Wie oft haben wir Updates?
- Kann ich Änderungen vornehmen? Wieviel kostet das?
- Was passiert nach dem Launch?
Rote Flaggen:
- Vager Prozess („Wir fangen einfach an“)
- Lange Funkstille ohne Updates
- Designer ist schlecht erreichbar
Gutes Zeichen:
- Klarer, strukturierter Prozess
- Regelmäßige Meetings/Updates
- Designer ist responsiv
4. Wartung und Support
Fragen Sie:
- Bieten Sie Support nach dem Launch?
- Wieviel kostet monatliche Wartung?
- Wer macht Updates und Sicherheit?
- Was ist im Support enthalten?
Rote Flaggen:
- „Nach dem Launch sind Sie auf sich selbst gestellt“
- Nur Support gegen hohe Gebühren
- Designer bietet keine Wartung
Gutes Zeichen:
- Kostenloser Support die ersten Monate
- Klare Wartungs-Pakete
- Designer ist erreichbar für dringende Fragen
5. Technische Kompetenz
Fragen Sie:
- Mit welchen Technologien arbeiten Sie? (WordPress, Custom Code, etc.)
- Ist die Website mobil-optimiert?
- Ladegeschwindigkeit?
- Wie ist die Website aufgebaut? (Wartbar, erweiterbar?)
Rote Flaggen:
- Designer kann technische Details nicht erklären
- Website braucht lange zum Laden
- Auf Handy funktioniert sie nicht gut
Gutes Zeichen:
- Designer erklärt technische Entscheidungen
- Website ist schnell und mobil-optimiert
- Code ist sauber und wartbar
6. Referenzen überprüfen
Das sollten Sie tun:
- Besuchen Sie die Referenz-Websites
- Checken Sie Google-Ranking für Keywords
- Testen Sie auf Mobilgeräten
- Schauen Sie nach Dauer des Projekts
- Sprechen Sie mit früheren Kunden
Checkliste für DIY-Websites
Phase 1: Planung
- Ziele definieren (Was soll die Website erreichen?)
- Zielgruppe definieren (Wer sind meine Kunden?)
- Konkurrenzanalyse (Was machen Konkurrenten?)
- Plattform wählen (Wix, WordPress, etc.)
- Domain registrieren (Mit lokalem Keyword)
- Hosting wählen
- Keyword-Recherche durchführen
Phase 2: Setup
- Account erstellen
- Domain verbinden
- Email-Adressen einrichten
- Template auswählen und anpassen
- Logo und Farben einpflegen
- Grundstruktur aufbauen (Seiten, Menü)
Phase 3: Inhalte erstellen
- Homepage schreiben (Headline, USP, Call-to-Action)
- Über uns Seite verfassen
- Leistungen/Produkte beschreiben (Mit Keywords!)
- Kontaktseite erstellen
- Impressum/Datenschutz einfügen
- Hochwertige Fotos hochladen
- Alt-Texte für Bilder hinzufügen
Phase 4: SEO-Optimierung
- Meta-Titel schreiben (50-60 Zeichen)
- Meta-Beschreibungen schreiben (150-160 Zeichen)
- H1, H2, H3 Überschriften verwenden
- Interne Links setzen
- Keywords natürlich einfügen (nicht überoptimieren!)
- SEO-Plugin installieren (Yoast)
- Google Search Console einrichten
- Google Analytics einrichten
Phase 5: Funktionalität
- Kontaktformular testen
- Newsletter-Anmeldung einrichten (optional)
- Bildergalerie einrichten (falls nötig)
- Buchungssystem einrichten (falls nötig)
- Links testen
- Fehler beheben
Phase 6: Mobiloptimierung & Performance
- Auf iPhone testen
- Auf Android testen
- Auf Tablet testen
- Ladegeschwindigkeit messen (PageSpeed Insights)
- Bilder optimieren
- Unnötige Plugins deaktivieren
- Caching aktivieren
Phase 7: Sicherheit
- SSL-Zertifikat aktivieren (https)
- Sicheres Passwort setzen
- Backup einrichten
- Automatische Updates aktivieren
- Spam-Schutz aktivieren
Phase 8: Vorbereitung zum Launch
- Rechtliche Seiten überprüfen (Impressum, Datenschutz)
- Alle Links nochmal testen
- Formulare nochmal testen
- Rechtschreibung überprüfen
- Aktuelle Kontaktdaten überprüfen
Phase 9: Launch
- Website Live schalten
- Google Search Console aktivieren
- Sitemap einreichen
- Robots.txt überprüfen
- Google Analytics überprüfen
- Ersten 3 Tage täglich überprüfen
Phase 10: Wartung (Fortlaufend)
- Mindestens 2x pro Monat einen Blog-Post schreiben
- Monatlich Rankings überprüfen
- Kontaktanfragen schnell beantworten
- Analytics auswerten
- Updates durchführen
- Backups regelmäßig machen
Checkliste für Webdesigner-Websites
Phase 1: Briefing & Planung (Ihre Aufgaben)
- Geschäftsziele klar formulieren
- Zielgruppe beschreiben
- Budget definieren
- Timeline besprechen
- Konkurrenzbeispiele sammeln (Was mag ich? Was nicht?)
- Inhalte vorbereiten (Texte, Fotos)
- Personen benennen für Feedback/Freigaben
Phase 2: Strategiephase
- Mit Designer Ziele besprechen
- Zielgruppe analysieren
- Konkurrenzanalyse durchgehen
- Sitemap (Seitenstruktur) absegnen
- Inhaltsplan erstellen
- SEO-Strategie besprechen
- Design-Richtung festlegen
Phase 3: Design & Wireframes
- Wireframes (Skelette) überprüfen
- Feedback geben
- Designvorschläge überprüfen
- Farbschema absegnen
- Typografie (Schriftarten) absegnen
- Imagery-Stil festlegen
- Branding-Elemente überprüfen
Phase 4: Inhalte finalisieren
- Alle Texte fertigstellen
- Alle Fotos bereistellen
- Videos vorbereiten (falls nötig)
- Testimonials sammeln
- FAQs zusammentragen
- Kontaktinfo aktualisieren
Phase 5: Entwicklung & Integration
- Regelmäßig Entwicklungsfortschritt überprüfen
- Testversionen testen
- Feedback auf Fehler geben
- Funktionalität überprüfen (Formulare, etc.)
- Content integrieren überprüfen
Phase 6: Testing & Optimierung
- Website auf Desktop, Handy, Tablet testen
- Alle Links überprüfen
- Formulare testen
- Ladegeschwindigkeit überprüfen
- SEO-Elemente überprüfen (Meta, Überschriften, etc.)
- Rechtschreibung/Lektorat
- Letztes Feedback geben
Phase 7: Launch-Vorbereitung
- Domain auf neuen Server richten
- Email-Adressen einrichten
- Backup vom alten System machen (falls Relaunch)
- Google Analytics konfigurieren
- Google Search Console einrichten
- Sitemap erstellen
- Launch-Datum festlegen
Phase 8: Launch
- Website Live schalten
- In allen wichtigen Services einreichen (Google, Bing)
- Social Media aktualisieren
- Presse/Kunden informieren
- erste 24h täglich überprüfen
Phase 9: Post-Launch Support (Erste Wochen)
- Bugs beheben
- Feedback einarbeiten
- Rankings überprüfen
- Besucher-Traffic analysieren
- Kleine Anpassungen vornehmen
- Kontaktanfragen überprüfen
Phase 10: Fortlaufende Wartung & Optimierung
- Monatlich Rankings überprüfen
- Monatlich Blog-Artikel veröffentlichen
- Vierteljährlich Analytics auswerten
- Vierteljährlich SEO-Optimierungen
- Halbjährlich Sicherheits-Updates
- Jährlich Website überarbeiten (Layout, Content)
Fazit: Website erstellen in Hannover – Die richtige Entscheidung treffen
Wann sollten Sie selbst eine Website erstellen?
DIY ist sinnvoll, wenn:
- Sie ein sehr kleines Budget haben (unter 500€)
- Sie wenig Zeit für Updates brauchen
- Ihre Website sehr einfach ist (5-10 Seiten)
- Sie sich selbst einarbeiten möchten
- Es nicht Ihre Haupteinnahmequelle ist (z.B. Hobby-Blog)
Beispiel: Freiberufler mit kleinem Netzwerk, der hauptsächlich über Mundpropaganda Kunden bekommt
Wann sollten Sie einen Designer beauftragen?
Webdesigner ist sinnvoll, wenn:
- Sie wollen, dass die Website Geschäfte generiert
- SEO und Google-Rankings sind wichtig
- Sie haben wenig Zeit für Website-Management
- Ihre Website ist Ihr Verkaufskanal (E-Commerce, Online-Services)
- Sie wollen einen professionellen Eindruck machen
- Sie planen, langfristig online zu wachsen
Beispiel: Zahnarztpraxis, Handwerksbetrieb, Online-Shop, Agentur
Die goldene Mitte: Hybrid-Ansatz
Es gibt auch einen dritten Weg:
Designer erstellt Website, Sie verwalten Inhalte:
- Designer erstellt ein individuelles Design + Setup
- Sie übernehmen das Content-Management (Blog, Kleine Änderungen)
- Kosten: 3.000-5.000€ (günstiger als Vollservice)
- Sie haben mehr Kontrolle, aber auch mehr Eigenverantwortung
Das ist oft die beste Balance!
Konkrete Empfehlung für Hannover Unternehmer
Für Einzelunternehmer, Handwerker, kleine Dienstleister (unter 10 Mitarbeiter): Investiert 5.000-8.000€ in eine professionelle Website. Das ist eine einmalige Investition, die sich durch bessere Google-Rankings und mehr Anfragen schnell amortisiert.
Für Startups und Gründer: Startet mit einer budgetfreundlichen DIY-Website (Wix/Jimdo). Wenn das Geschäft läuft, investiert dann in einen Designer-Relaunch.
Für größere Unternehmen und E-Commerce: Professionelle Agentur mit umfassendem Service (8.000-25.000€+). Die Website ist Ihr digitales Verkaufsschaufenster – sparen Sie hier nicht.
Das wichtigste Takeaway
Es geht nicht darum, DIY oder Designer – es geht darum, ERGEBNISSE zu erzielen.
Eine schlecht gemachte Website (egal ob selbst oder vom Designer) bringt keine Anfragen. Eine gut gemachte Website ist eine Investition, die sich lohnt.
Die Frage ist nicht „Wie spare ich Kosten?“, sondern „Wie verdiene ich mit meiner Website Geld?“
Wenn Sie diese Frage beantworten können, wird Ihre Entscheidung viel leichter.
Kostenlose Anfrage für eine Website in Hannover
Sie sind sich noch unsicher, ob DIY oder Designer? Oder möchten Sie wissen, was eine professionelle Website für Ihren spezifischen Fall kostet?
Wir helfen Ihnen gerne mit einer unverbindlichen Beratung.
Bei firmenwebsite-hilfe.de unterstützen wir auch Firmen in Hannover aus allen Branchen bei ihrem Website-Projekt.
